Wenn Teams wachsen, wachsen auch die Spannungen – oft unter der Oberfläche. In einem Unternehmen begleitete die nw GmbH einen Workshop zur Teamentwicklung. Dabei wurde ein bislang unausgesprochener Konflikt aus der Vergangenheit sichtbar, der die Dynamik im Team stark beeinflusste. Gerne zeigen wir Ihnen heute auf, wie es schlussendlich gelang, Vertrauen dort entstehen zu lassen, wo auch schwierige Themen Platz haben.
Zur Ausgangslage: Im betroffenen Fachbereich der technischen Organisation arbeiten hochspezialisierte Fachkräfte aus Forschung, Entwicklung und Praxis zusammen. Die Zusammenarbeit ist komplex, interdisziplinär und sicherheitsrelevant. Doch mit dem Wachstum des Teams stieg auch die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit bewusst zu reflektieren.
Im Rahmen des Workshops zur Teamentwicklung wurde ein bislang unausgesprochener Konflikt sichtbar. Die spontane Wendung im Workshopverlauf zeigte: Emotionale Spannungen beeinflussen die Zusammenarbeit – und brauchen Raum. Durch ein strukturiertes Check-in, situative Moderation und gezielte Reflexionsformate konnte das Thema sicher bearbeitet werden.
Vertrauen entsteht nicht von selbst
Vertrauen ist kein Zufallsprodukt. Es entsteht durch wiederholte, konsistente Erfahrungen – und durch Räume, in denen auch schwierige Themen Platz haben.
Im Workshop wurde bewusst auf Nähe und Offenheit gesetzt:
• Persönliche Perspektiven wurden sichtbar gemacht
• Die STAR-Methode half, gemeinsame Regeln und Rituale zu definieren
• Die Beteiligung aller stärkte das Gefühl von Mitverantwortung
• Die spontane Konfliktbearbeitung wirkte als Vertrauensanker
Struktur schafft Sicherheit
Neben der emotionalen Ebene wurde auch die strukturelle Zusammenarbeit reflektiert. Die Teilnehmenden arbeiteten in Einzel-, Gruppen- und Teamsettings an konkreten Handlungsfeldern. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und in Nachbereitungsaufträgen zur Umsetzung gebracht.
Das Resultat: Ein spürbarer Entwicklungsschritt – mit klaren Impulsen für die Zusammenarbeit, gestärktem Vertrauen und einer gemeinsamen Basis für die Zukunft.
«Frühe Signale gezielt aufgreifen»
Nadine Waldvogel-Benz, Founder und CEO der nw GmbH, hat den Workshop als Moderatorin und Impulsgeberin begleitet und strukturiert. Sie betont: «Beim Check-in in Gruppenprozessen treten oft zahlreiche Themen und Anliegen zutage, die für die Zusammenarbeit relevant sind. Dabei zeigen sich nicht selten Spannungen oder unausgesprochene Erwartungen, die bearbeitet werden müssen, damit das Team arbeitsfähig bleibt und gemeinsam vorankommen kann. Diese frühen Signale gezielt aufzugreifen, schafft Klarheit und legt die Basis für eine konstruktive Teamdynamik.»
Lernen Sie unsere Angebote kennen in den Bereichen:
Kontaktieren Sie uns – und gestalten Sie «neue Wege»!
